
Nachhaltigkeitswissen kompakt
Praxisnahe Ratgeber zu CSRD, VSME, DNK, CO₂-Bilanzierung und ESG-Strategie. Von Dr. Martin Schunk, DNK-Lotse.
Aktuelle Fachartikel
Fundiertes Wissen zu den wichtigsten Themen der Nachhaltigkeitsberichterstattung.
Nachhaltigkeitsbegriffe erklärt
Die wichtigsten Begriffe aus CSRD, ESG und Nachhaltigkeitsberichterstattung auf einen Blick.
CSRD
Corporate Sustainability Reporting Directive – EU-Richtlinie zur verpflichtenden Nachhaltigkeitsberichterstattung für große Unternehmen nach einheitlichen ESRS-Standards.
ESRS
European Sustainability Reporting Standards – 12 EU-Berichtsstandards (2 Querschnitt + 10 thematische) für die CSRD-konforme Nachhaltigkeitsberichterstattung.
VSME
Voluntary Standard for non-listed SMEs – vereinfachter, freiwilliger Nachhaltigkeitsstandard von EFRAG mit ca. 82 Datenpunkten für kleine und mittlere Unternehmen.
DNK
Deutscher Nachhaltigkeitskodex – freiwilliger Transparenzstandard des Rats für Nachhaltige Entwicklung mit 20 Kriterien und Leistungsindikatoren (GRI/EFFAS).
ESG
Environmental, Social, Governance – die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit: Umwelt, Soziales und Unternehmensführung.
GHG-Protokoll
Greenhouse Gas Protocol – weltweit führender Standard zur Messung und Berichterstattung von Treibhausgasemissionen, entwickelt von WRI und WBCSD.
Scope 1
Direkte Treibhausgasemissionen aus eigenen Quellen: Heizung, Firmenfahrzeuge, Produktionsprozesse und Kältemittelleckagen.
Scope 2
Indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie: Strom, Fernwärme, Dampf. Berechnung nach Location-based oder Market-based Methode.
Scope 3
Alle übrigen indirekten Emissionen der Wertschöpfungskette in 15 Kategorien – oft 75–90 % der Gesamtemissionen eines Unternehmens.
EcoVadis
Internationale Plattform für Nachhaltigkeitsratings. Bewertet Unternehmen in 4 Themen (Umwelt, Soziales, Ethik, Beschaffung) mit Medaillen von Bronze bis Platin.
SBTi
Science Based Targets initiative – Initiative zur Festlegung wissenschaftsbasierter Klimaziele im Einklang mit dem Pariser Abkommen.
EU-Taxonomie
EU-Klassifizierungssystem, das definiert, welche wirtschaftlichen Aktivitäten als ökologisch nachhaltig gelten. Grundlage für nachhaltige Finanzprodukte.
Doppelte Wesentlichkeit
Kernprinzip der CSRD: Ein Thema ist wesentlich, wenn es aus Impact-Perspektive (Auswirkung auf Umwelt/Gesellschaft) oder finanzieller Perspektive relevant ist.
LkSG
Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz – deutsches Gesetz zu Sorgfaltspflichten in der Lieferkette bezüglich Menschenrechten und Umweltstandards.
CSDDD
Corporate Sustainability Due Diligence Directive – EU-Richtlinie zu Sorgfaltspflichten in der Wertschöpfungskette, löst das deutsche LkSG ab.
CCF
Corporate Carbon Footprint – die gesamte Treibhausgasbilanz eines Unternehmens über alle Scopes hinweg, gemessen in CO₂-Äquivalenten pro Geschäftsjahr.
BNK
Berichtsrahmen Nachhaltige Kommune – Standard des Rats für Nachhaltige Entwicklung für kommunale Nachhaltigkeitsberichte mit 8 Steuerungs- und 11 Handlungsfeldern.
Omnibus-Paket
EU-Reformpaket (2026): Hebt CSRD-Schwellenwerte auf >1.000 MA und >450 Mio. € Umsatz an. Befreit ca. 80 % der ursprünglich betroffenen Unternehmen.
BAFA
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle – fördert Unternehmensberatungen für KMU mit bis zu 80 % Zuschuss (max. 2.800 €).
SDGs
Sustainable Development Goals – die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030, Leitrahmen für staatliches und unternehmerisches Handeln.
20 zentrale Begriffe der Nachhaltigkeitsberichterstattung – laufend erweitert.
Wissen direkt vom Experten
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CSRD & Wesentlichkeitsanalyse
Workshop (1 Tag)
Nachhaltigkeitsbeauftragte, Geschäftsführung
CO₂-Bilanzierung Praxis
Seminar (halbtägig)
Umweltmanager:innen, Controlling
Nachhaltigkeit für Gründer:innen
Workshop (halbtägig)
Start-ups, Gründer:innen
Update-Webinar Nachhaltigkeit
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